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Baumpflanzung im Umkreis Nauen, Rathenow & Brandenburg Stadt
Einen Baum zu pflanzen ist nicht schwer. Einen Baum so zu pflanzen, dass er in zwanzig Jahren noch lebt, gesund ist und zum Standort passt – das ist eine andere Frage. Viele Bäume in deutschen Gärten sterben in den ersten drei Jahren nach der Pflanzung. Nicht weil sie schlechte Bäume waren, sondern weil bei Auswahl oder Pflanzung etwas schiefging.
Bevor gepflanzt wird: Welcher Baum, wohin?
Das ist die wichtigste Frage, und die meisten Probleme entstehen, weil sie nicht gestellt wird. Eine Birke, die im Container im Gartencenter steht, wird in zwanzig Jahren zwanzig Meter hoch sein. Eine Walnuss braucht ungestörten Wurzelraum, den ein normaler Vorgarten nicht hat. Eine Trauerweide gehört nicht ans Haus, weil sie Wurzeln in jede Leitung schickt.
Wir schauen uns deshalb erst den Standort an: Wie groß ist die Fläche, die der Baum am Ende einnehmen darf? Welcher Boden ist da – im Havelland oft sandig, leicht, durchlässig, eher trocken? Welche Lichtverhältnisse? Gibt es Bebauung, Leitungen, Grundstücksgrenzen in der Nähe?
Daraus ergibt sich der passende Baum. Häufige Empfehlungen für die Region: Eichen, Hainbuchen, Linden, Feldahorn, Vogelkirsche – Arten, die mit dem trockenen, sandigen Brandenburger Boden zurechtkommen. Klimawandelfest, ohne Gimmick. Wer eine Rotbuche in den Brandenburger Sand pflanzt, hat in zehn Jahren ein Problem.

Wie wir pflanzen
Eine fachgerechte Pflanzung ist mehr als „Loch graben, Baum rein, fertig":
Pflanzgrube ausreichend groß, mindestens doppelt so breit wie der Wurzelballen, mit gelockerten Wänden, damit die Wurzeln nicht in eine glatte Lehmwand wachsen
Bodenverbesserung nur dann, wenn der Boden wirklich problematisch ist – in den meisten Fällen lieber den vorhandenen Boden nutzen, damit der Baum sich nicht an „komfortablem" Boden festhält und nie in die Umgebung wurzelt
Pflanztiefe auf den Zentimeter – zu tief gepflanzte Bäume sind ein Hauptgrund für späten Pflanzverlust
Verankerung mit Dreibock oder schräg gesetztem Pfahl, je nach Baumgröße, mit Anbindung, die nicht einschneidet
Gießrand anlegen, damit das Wasser nicht wegläuft
Wässern sofort und großzügig
Was nach der Pflanzung kommt
Die ersten drei Jahre sind kritisch. Ein neu gepflanzter Baum braucht regelmäßiges, gründliches Wässern – nicht jeden Tag ein bisschen, sondern einmal pro Woche richtig, sodass der Wurzelballen durchnässt wird. Im Brandenburger Sommer, der zunehmend trocken ist, bedeutet das aktive Pflege. Wir bieten Anwuchspflege als Service an, wenn Sie das nicht selbst übernehmen können oder wollen.
Ersatzpflanzungen nach Auflage
Häufig kommen Kunden zu uns, weil sie nach einer Fällung zur Ersatzpflanzung verpflichtet wurden. Die Gemeinde gibt vor, was gepflanzt werden muss – oft nur grob („standortgerechte Laubbaumart, Stammumfang 14/16"). Wir wählen den konkreten Baum aus, beschaffen ihn aus Baumschulen in der Region und pflanzen ihn fachgerecht. Dokumentation für die Behörde gehört dazu.

Pflanzzeit
Ideal: Spätherbst nach Laubfall bis ins Frühjahr vor dem Austrieb. Im Winter, solange der Boden offen ist, gut machbar. Sommerpflanzungen mit Containerware sind möglich, brauchen aber deutlich mehr Wasserpflege.
Pflanzungen in Nauen, Falkensee, Brieselang, Dallgow, Wustermark, Schönwalde, Hennigsdorf, Berlin-Spandau, Ketzin und im Umkreis.
