
5,0
(20+ Bewertungen)

Stubbenfräsen – wenn der Stumpf endlich weg soll | Nauen, Rathenow, Brandenburg Stadt & Umgebung
Der Baum ist gefällt, die Krone ist weg, das Holz aufgeräumt. Übrig: der Stumpf. Manchmal Jahre, manchmal Jahrzehnte. Bis irgendwann klar wird: So lange wir den Stumpf nicht loswerden, können wir mit der Fläche nichts anfangen.
Was Stubbenfräsen macht
Ein Stubbenfräser ist eine Maschine mit einer rotierenden Hartmetallscheibe vorne, die Holz zerspant – Stück für Stück, in horizontalen Bahnen, bis der Stumpf inklusive der dicken Hauptwurzeln unter dem Bodenniveau verschwunden ist. Übrig bleibt eine Grube voller Holzspäne und Erde, die mit Mutterboden aufgefüllt und sofort weiter genutzt werden kann.
Tiefe: meist 20 bis 30 Zentimeter unter Bodenniveau, je nach Anforderung. Wenn an die Stelle gepflastert werden soll oder ein Fundament gegossen, fräsen wir tiefer. Wenn nur Rasen drauf soll, reicht weniger.

Stubbenfräsen oder ausgraben?
Beides geht, aber:
Ausgraben braucht einen Bagger, hinterlässt eine große offene Fläche, zerstört umliegende Wurzeln (auch von benachbarten Bäumen, die stehen bleiben sollen) und ist bei einem Stumpf mittlerer Größe ein Tagesprojekt mit entsprechenden Kosten. Hat den Vorteil, dass wirklich alles raus ist.
Stubbenfräsen ist schneller (oft eine bis zwei Stunden), schonender für die Umgebung, hinterlässt einen sauberen, sofort weiter nutzbaren Bereich. Lässt aber die feinen Wurzeln im Boden, die dort über Jahre verrotten.
Für die allermeisten Anwendungen – Rasen, Beet, Pflaster, Pflanzung anderer Art – ist Stubbenfräsen die richtige Wahl.
Wo Stubbenfräsen schwierig wird
Enge Zugänge: Unsere kleinen Geräte sind etwa 75 cm breit und passen durch fast jedes Gartentor. Bei wirklich engen Hinterhöfen, schmalen Gängen zwischen Häusern, Reihenhausgärten ohne separaten Hintereingang wird es trotzdem manchmal knapp. Wir schauen das vorher an.
Leitungen im Boden: Strom, Wasser, Gas, Telefon, Glasfaser. In Neubaugebieten wie Brieselang-Bredow oder Falkensee-Finkenkrug liegen oft moderne, gut dokumentierte Leitungen – wir holen vor der Arbeit eine Leitungsauskunft ein. In älteren Beständen ist die Lage oft unklarer. Im Zweifel sondieren wir vorsichtig.
Steine und Beton im Stamm: Klingt skurril, kommt aber vor. Alte Bäume haben manchmal Drähte, Nägel oder Beton im Stamm eingewachsen (alte Zäune, Schaukelhalterungen, Markierungen). Das schadet der Fräse. Wenn Sie wissen, dass am Baum mal etwas befestigt war – sagen Sie es uns vorher.
Sehr nah am Haus: Manche Stümpfe stehen quasi an der Hauswand. Hier fräsen wir vorsichtiger und manchmal weniger tief, um keine Erschütterungen ans Fundament weiterzugeben.

Im Paket mit der Fällung – oder einzeln?
Die meisten Anfragen erreichen uns als Teil einer Fällung: Baum fällen, im gleichen Termin Stumpf fräsen, fertig. Das ist effizient – einmal anfahren, eine Rechnung.
Aber wir bekommen genauso oft Anfragen zu alten Stümpfen, die seit Jahren oder Jahrzehnten stehen. Das ist genauso machbar. Manchmal ist der Stumpf nicht mehr leicht erkennbar – verwachsen, von Efeu überzogen, ins Beet eingewachsen. Wir finden ihn schon.
Was mit den Spänen passiert
Die Frässpäne sind ein Gemisch aus Holz und Erde. Sie können in der Grube bleiben (mit Mutterboden überdeckt), als Mulchmaterial im Garten verwendet werden, oder wir nehmen sie mit. Eine Anpflanzung direkt an die Stelle empfehlen wir nicht – das Material zersetzt sich noch, Stickstoff wird gebunden, eine neue Pflanzung würde dort die ersten Jahre schwach laufen. Drei, vier Meter daneben oder zwei Jahre warten ist die bessere Lösung.
Stubbenfräsen in Nauen, Rathenow, Brandenburg, Falkensee, Brieselang, Dallgow, Wustermark, Schönwalde, Hennigsdorf, Berlin-Spandau, Ketzin und im Umkreis von 30 Kilometern.
