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Eichenprozessionsspinner entfernen von Nauen bis Rathenow & Brandenburg Stadt
Ein befallener Baum, ein Nest voller Raupen, Brennhaare, die bei jeder Bewegung durch die Luft fliegen: Der Eichenprozessionsspinner ist kein kosmetisches Problem, sondern ein Gesundheitsthema. Wer bei Befall zu lange zögert, hat schnell einen Kindergarten geschlossen, einen Spielplatz gesperrt oder eine Wohnanlage voller allergisch reagierender Mieter. Deshalb ist Zeit hier ein Faktor – und die richtige Methode ein anderer.
Warum EPS gefährlich ist
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners tragen ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare mit einem Nesselgift (Thaumetopoein). Diese Haare brechen leicht ab, verteilen sich durch die Luft und lösen bei Kontakt mit Haut, Augen oder Atemwegen teils heftige Reaktionen aus: Hautausschläge, Bindehautentzündungen, Atemnot, in seltenen Fällen anaphylaktische Reaktionen. Besonders problematisch: Die Brennhaare bleiben auch nach Absterben der Raupen wirksam – in alten Nestern, im Falllaub, im Rindenbereich – teils über Jahre.
Das ist der Grund, warum EPS-Entfernung keine „macht man mal eben"-Arbeit ist. Wer ohne Schutzausrüstung ein Nest abkratzt, verteilt die Brennhaare in der Umgebung – oft schlimmer, als wenn man das Nest hätte hängen lassen.

Wie wir vorgehen
Absaugung mit Industriesauger: Standard-Methode für die meisten Befälle. Wir saugen Raupen und Nest komplett ab – in geschlossene Behälter, die anschließend fachgerecht entsorgt werden. Das ist die schonendste Methode für die Umgebung, weil keine Brennhaare frei werden.
Vollschutzausrüstung für unsere Mitarbeiter: Chemikalienschutzanzug (Kategorie III, Typ 4), Atemschutz FFP3 oder Vollmaske, Handschuhe, Schutzbrille. Nichts davon ist optional – wer ohne diese Ausrüstung an ein EPS-Nest geht, riskiert erhebliche gesundheitliche Schäden.
Sicherung des Arbeitsbereichs: Bevor wir anfangen, sperren wir den Bereich unter dem Baum ab. Fenster in der Umgebung sollten geschlossen sein, Wäscheleinen abgehängt, Sandkästen abgedeckt. Wir sprechen das vorher mit Ihnen durch.
Nachkontrolle: Nach der Absaugung prüfen wir, ob wirklich alle Nester erfasst wurden – in großen Eichen sind oft mehrere Nester verteilt, teilweise auch weit oben in der Krone. Bei Bedarf klettern oder fahren wir mit dem Hubsteiger nach.
Fachgerechte Entsorgung: Das abgesaugte Material geht in doppelt verschlossene Behälter und wird über zugelassene Entsorgungswege abgegeben – nicht in den Hausmüll, nicht in die Biotonne, nicht auf den Kompost.
Zeitpunkt entscheidet über Aufwand
Der Eichenprozessionsspinner hat eine klare Saison. Ab April/Mai schlüpfen die Raupen, ab Juni werden die Brennhaare gefährlich, ab Juli bilden sich die typischen Gespinste am Stamm oder in Astgabeln. Ab August verpuppen sich die Raupen darin.
Ideal für die Entfernung: Mai bis Anfang Juli, bevor die Nester zu groß werden und bevor die Raupen sich vollständig in die schwer zugänglichen Gespinste zurückgezogen haben.
Auch möglich: Ganzjährig – auch alte Nester aus Vorjahren enthalten noch aktive Brennhaare und sollten entfernt werden, wenn sie an sensiblen Standorten hängen.
Was Sie tun sollten, wenn Sie einen Befall vermuten: Nicht selbst ran. Nicht mit Wasserstrahl abspritzen (verteilt die Haare großflächig). Nicht abflammen ohne Erfahrung (Brandgefahr, plus die Haare fliegen dabei auch). Rufen Sie an, wir kommen zeitnah – in der Saison in der Regel innerhalb weniger Tage.

Wer besonders betroffen ist
Im Havelland und Berliner Umland sind Eichenbestände weit verbreitet – Alleen, Solitäre in Höfen, Gruppen in Parkanlagen. Besonders betroffen sind erfahrungsgemäß:
Kindergärten, Schulen, Spielplätze mit Eichen im Außenbereich – hier ist schnelles Handeln zwingend
Wohnanlagen mit Eichen zwischen Häusern, an Wegen, auf Innenhöfen
Gewerbebetriebe mit Eichen an Mitarbeiterparkplätzen
Kommunen mit Alleeeichen an Straßen und öffentlichen Wegen
Bei Verdacht auf Befall an sensiblen Standorten empfehlen wir, direkt anzurufen – auch abends oder am Wochenende. In der Saison arbeiten wir kurzfristig, weil Zeit hier tatsächlich eine Rolle spielt.
Meldepflichten und Kostenfragen
In einigen Gemeinden im Havelland gibt es Meldepflichten für EPS-Befall auf privaten Grundstücken, insbesondere bei Nähe zu öffentlichen Flächen. Wir kennen die Regelungen und weisen Sie darauf hin, was in Ihrer Gemeinde gilt.
Zur Kostenfrage: EPS-Entfernung ist aufwendiger als normaler Baumschnitt – Schutzausrüstung, Absaugtechnik, Entsorgungskosten kommen hinzu. Ein pauschaler Preis pro Nest ist unseriös, weil Erreichbarkeit, Nestgröße und Baumhöhe stark variieren. Wir schauen vor Ort an und nennen einen verbindlichen Preis vorher.
EPS-Entfernung in Nauen, Radenau, Brandenburg Stadt, Falkensee, Brieselang, Dallgow, Wustermark, Schönwalde, Hennigsdorf, Berlin-Spandau, Ketzin und im Havelland – schnelle Termine in der Saison Mai bis Juli.
