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Heckenschnitt im Umkreis Nauen, Rathenow & Brandenburg Stadt
Eine Hecke ist Sichtschutz, Lärmschutz, Grundstücksgrenze, Lebensraum und manchmal alles auf einmal. Damit sie das bleibt, muss sie geschnitten werden – und zwar zur richtigen Zeit, in der richtigen Form, mit dem richtigen Werkzeug. Klingt einfach, ist es aber nicht, sobald die Hecke höher als zwei Meter, länger als zwanzig Meter oder älter als zehn Jahre ist.
Was wir an Hecken machen
Formschnitt: Der jährliche oder zweimal jährliche Schnitt, der die Hecke in der gewünschten Form hält – schmal nach oben, dicht in der Fläche, kein Auswuchs nach oben oder zur Seite. Klassische Arbeit bei Liguster, Hainbuche, Eibe, Thuja und Kirschlorbeer.
Pflegeschnitt: Etwas tiefer eingreifend, mit Entfernung von Totholz im Inneren, dünnen Trieben, vergreisten Stellen. Sorgt dafür, dass die Hecke nicht von innen kahl wird.
Verjüngungsschnitt: Wenn die Hecke unten kahl ist, oben dicht und insgesamt zu breit geworden, hilft nur ein radikaler Schnitt – stark zurück, oft auf die Hälfte oder weniger. Das ist nicht bei jeder Heckenart möglich (Thuja verzeiht es schlecht, Hainbuche und Liguster fast immer), und der Zeitpunkt ist entscheidend.
Hohe Hecken und lange Grundstücksgrenzen: Wenn die Hecke nicht mehr von der Leiter aus erreichbar ist, kommen wir mit Teleskopgeräten oder fahren bei wirklich hohen Hecken (über vier Meter) mit Steiger an.

Wann geschnitten werden darf – und wann nicht
Vom 1. März bis 30. September gilt das Schnittverbot des Bundesnaturschutzgesetzes für stärkere Hecken- und Gehölzschnitte. Schonende Form- und Pflegeschnitte sind in diesem Zeitraum erlaubt, radikale Rückschnitte nicht. Das ist kein Behördenwillkür, sondern Vogelschutz – und zwar einer, der ernst genommen wird. Wir prüfen vor jedem Sommerschnitt, ob Brutaktivität in der Hecke ist. Wenn ja, lassen wir den betroffenen Bereich stehen und kommen nach der Brutsaison wieder.
Hauptsaison für Heckenarbeiten ist deshalb bei uns: später Winter bis Anfang März, und dann wieder ab Oktober.
Häufige Heckenthemen im Havelland
In Falkensee und Dallgow stehen viele Reihenhäuser mit Liguster- oder Hainbuchenhecken an der Grundstücksgrenze – Standardarbeit, oft auf 30 bis 50 Metern Länge. Auf den großen Grundstücken in Brieselang, Schönwalde oder rund um Nauen sind Thuja- und Lebensbaumhecken häufig, manchmal auf hundert Metern und mehr. Auf den alten Bauernhöfen Richtung Friesack und Rathenow finden wir oft Hainbuchen- oder Weißdornhecken, die seit Jahrzehnten gewachsen sind – und manchmal seit ebenso langer Zeit nicht geschnitten wurden.

Was nach dem Schnitt passiert
Schnittgut nehmen wir auf Wunsch direkt mit und entsorgen es fachgerecht oder häckseln vor Ort. Bei großen Hecken fällt erstaunlich viel Material an – ein 50-Meter-Heckenschnitt erzeugt locker einen Hänger voll. Klären wir vor der Arbeit, wer was übernimmt.
Was eine vernachlässigte Hecke kostet
Ein Hinweis aus der Praxis: Eine Hecke, die jährlich geschnitten wird, ist günstig im Unterhalt. Eine Hecke, die fünf Jahre nicht geschnitten wurde, ist plötzlich Tagewerk statt Stundenarbeit. Und eine, die fünfzehn Jahre stand und jetzt verjüngt werden muss, ist ein Projekt. Wer einmal im Jahr schneiden lässt, zahlt insgesamt weniger.
Heckenschnitt in Nauen, Falkensee, Brieselang, Dallgow, Wustermark, Schönwalde, Hennigsdorf, Spandau, Ketzin und im Umkreis von etwa 30 Kilometern.
